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Auch Schildkröten sind anfällig für verschiedenste Krankheiten, daher überprüfen wir täglich das Verhalten und das Wohlbefinden unserer Tiere. Je mehr Sie sich mit Ihren Schildkröten beschäftigen werden, um so leichter wird es Ihnen fallen einen abnormalen Zustand bei den Tieren festzustellen.
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Oft genügt ein geübter Blick, um den Gesundheitszustand des Tieres festzustellen. Vermeiden sollte man ständiges Hochheben der Tiere, wobei auch eine regelmäßige Kontrolle der Geschlechtsorgane und des Bauchpanzers notwendig ist. Wir kontrollieren besagte Stellen ca. alle 4 Wochen 1 mal, das stresst die Tiere nicht zu sehr und gibt uns Aufschluss über eventuelle Krankheiten.
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Die Beschreibung der nachfolgend beschriebenen Krankheitsanzeichen soll Ihnen dabei helfen, Alarmzeichen frühzeitig zu erkennen, damit Sie rechtzeitig einen schildkrötenerfahrenen Tierarzt aufsuchen können. Medikation und Eigenbehandlung sollte grundsätzlich nur auf Anweisung des Tierarztes erfolgen.
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Hier einige Krankheiten im Überblick
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Atemnot
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Infektionskrankheiten der Atemwege werden bei Schildkröten oftmals durch ein Atemgeräusch, ständigem Recken des Halses und Aufreißen des Maules erkannt. Zwischendurch lässt die Schildkröte immer wieder erschöpft den Kopf hängen.
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Mögliche Ursachen könnte eine Lungenentzündung sein, das Tier könnte sich in Legenot befinden. Weiter könnte es sich um eine Aufgasung im Magen- oder Darmbereich handeln oder eine Verstopfung liegt vor. Ödeme durch Nieren- oder Herzerkrankungen könnten ebenfalls ursachlich sein, ebenso wie Blasensteine oder Harnsäureklumpen. Schlimmstenfalls handelt es sich um eine Folgeerkrankung einer Herpesinfektion, daher sollten Sie das Tier sicherheitshalber direkt in Quarantäne setzen, um eine Infektion des Restbestandes zu verhindern.
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Bringen Sie Ihr Tier umgehend zum Tierarzt, der die Behandlung durchzuführen hat. Keinesfalls dürfen Sie das Tier vorher erwärmen, da die Erhöhung des Stoffwechsels das Tier in Lebensgefahr bringen kann.
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Durchfall
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Zum Durchfall kommt es oft, wenn das Tier falsch gefütter wurde, eine Infektion vorliegt, Würmer, Pilze oder Bakterien vorhanden sind. In diesem Fall scheidet das Tier breiigen Kot aus. Daher sollte man den Kot in regelmäßigen Abständen vom Tierarzt untersuchen lassen. Bei Wurmbefall hilft meist eine Wurmkur, die den Tieren nach Absprache des Tierarztes, verabreicht wird. Eine anschließende Kotuntersuchung zeigt dann, ob das Tier wurmfrei ist oder ob eine weitere Kur benötigt wird.
Kotuntersuchungen können Sie von Ihrem Tierarzt oder bei Exomed durchführen lassen.
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Harnveränderung
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Der Harn eines gesunden Tieres setzt sich aus einem klaren, wässrigen Teil und einem weißen, schleimigen Teil (Urate) zusammen. Ist der Harn dickflüssig oder fehlt sogar der weiße Anteil komplett, so sollten Sie zu Ihrem Tierarzt fahren. Eine Nierenentzündung kann vorliegen, die Leistung der Nieren lässt nach und die Harnsäure, die nicht mehr ausgeschieden werden kann, vergiftet das Tier. Blasensteine oder Gicht ist dann die schmerzhafte Folge.
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Schildkröten können sich oft aufgrund falscher Ernährung (zu ballaststoffarm) und schlechter Haltungsbedingungen, sowie unzureichender hygienischer Bedingungen im Terrarium oder im Freigehege mit Parasiten infizieren. Dabei werden Wurmeier über den Kot anderer Schildkröten oder über den eigenen aufgenommen (Re-Infektion). Auslöser für einen verstärkten Parasitenbefall kann bereits schon eine Stresssituation, z.B. bedingt durch einen Ortswechsel, zu geringem Platzangebot, Männerüberschuss und ständiges Hochheben sein. Parasitenbefall tritt überwiegend bei geschwächten Tieren auf, deren Imunsystem aus oben genannten Gründen, nicht dem einer gesunden Schildkröte entspricht. Kann sich die Schildkröte aufgrund schlechter Wetterverhältnisse oder fehlender Wärmequellen im Terrarium oder im Frühbeet nicht auf ihre benötigte Körpertemperatur aufwärmen, begünstigt dies ebenfalls eine Infektion mit Parasiten.
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Kotuntersuchungen können Sie von Ihrem Tierarzt oder bei Exomed durchführen lassen.
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Allgemeines zur Kotprobe
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1. Parasiten lassen sich relativ lange im Kot nachweisen
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2. Der Kot kann über 3 Tage gesammelt werden (Sammelkotprobe)
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3. Bei einer Untersuchung nach Parasiten wird bei exomed automatisch nach
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Hexamiten/Einzellern gesucht
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4. Aufbewahrung der Kotprobe im Kühlschrank
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5. Die Kotprobe mit 2-3 Tropfen Wasser versehen, um eine Austrocknung zu vermeiden
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Hexamiten
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Ein Hexamitenbefall bei Landschildkröten ist, im Gegensatz zu einem Oxyurenbefall, weitaus gefährlicher und kann tödlich enden. Vom Darm ausgehend können die Hexamiten im Bereich der Kloake über die Harnleiter bis hin zu den Nieren wandern und diese stark schädigen. Ist eine Schädigung der Nieren bereits eingetreten, ist eine erfolgsver- sprechende Behandlung meist aussichtslos. Wird ein Befall festgestellt, muss umgehend der ganze Bestand behandelt werden. Die Behandlung erfolgt beispielsweise durch die Gabe von Metronidazol in Form von Tabletten.
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Häufige Anzeichen eines Hexamitenbefalls:
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1. Auffälliges Trinkverhalten (sehr häufige Wasseraufnahme)
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2. Leicht im Gewicht
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3. Eingefallene Augen
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4. Reduzierung bis Einstellung der Futteraufnahme
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5. Breiiger, übelriechender Kot
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6. Aktivität nimmt ab, Tier wirkt apathisch
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7. Schleimig-gallertartiger Urin
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8. Erbrechen der Zwangsnahrung
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Wobei nicht jeder dieser Punkte auftreten muss. Trinkt das Tier z.B. sehr viel, muss es nicht unbedingt leichter im Gewicht sein.
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Sehr tückisch ist, dass zunächst keine erkennbaren Anzeichen auf einen Hexamitenbefall hindeuten. Daher ist es sinnvoll, bei allen augenscheinlichen Verhaltensänderungen der Schildkröten, diese genauestens zu beobachten, ihr Gewicht zu kontrollieren und frische Kotproben auf Parasiten untersuchen zu lassen.
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Aus diesem Grund ist es sehr wichtig die Neuzugänge unbedingt vom Altbestand getrennt zu halten (Quarantäne) , um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden.
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Genauere Informationen zum Thema Parasiten (Ascariden, Oxyuren, Einzeller, etc.) finden Sie sehr ausführlich und verständlich dargestellt auf www.dr-peter-neu.de/infobereich/
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Wissenswert: Eine Übertragung der Parasiten von Schildkröten auf den Menschen und umgekehrt ist nicht möglich. Landschildkröten infizieren sich lediglich mit Parasiten von Reptilien.
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Krallen-, Schnabel- und Panzerpflege
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Insbesondere bei älteren Landschildkröten kann man bei ungeeigneter Unterbringung feststellen, dass die Krallen und/oder der Hornschnabel unnatürlich lang werden. Ein Hornschnabel ist unter anderem auf die Fütterung von zu weicher Nahrung zurückzuführen. Sepiaschalen dienen nicht nur der Kalziumversorgung, sie helfen der Schildkröte auch dabei den Hornschnabel auf natürlichem Wege kurz zu halten. Ist der Hornschnabel zu lang geworden, spricht man auch vom sog. Papageienschnabel, der die Tiere sogar daran hindern kann, Nahrung aufzunehmen. Dieser muss dann fachmännisch vom schildkrötenerfahrenen Tierarzt vorsichtig gekürzt oder abgeschliffen werden.
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Um die Krallen auf geeigneter Länge zu halten, genügt es den Tieren einen gepflasterten Bereich zur Verfügung zu stellen.
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Auf jegliche Panzerpflege in Form von Einreiben mit diversen Ölen (Babyöl, Panzerpflegeöl, etc.) sollte unbedingt verzichtet werden. Durch das Einölen entsteht ein Ölfilm auf dem Panzer, welcher einen idealen Nährboden für Keime und Bakterien bildet und den Tieren somit mehr schadet als nützt.
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Stattdessen kann man verschiedene Sträucher und Kräuter, wie Lavendel, Salbei, Thymian, Rosmarin und Basilikum im Gehege integrieren unter denen die Schildkröten gerne Unterschlupf suchen, sich verstecken und somit eine natürliche Panzerpflege durch die ätherischen Ölen erfolgt.
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Knochenveränderungen
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Eine mangelhafte Vitamin-D-Versorgung führt zu einer Störung, die sich durch mangelhafte Einlagerung von Mineralstoffen in das normal gebildete Knochengerüst äußert. Die Knochen der Schildkröte werden weich und elastisch, auch der Panzer wird weich und deformierbar.
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Rachitis ist eine mangelhafte Verkalkung des Knochengewebes mit später eintretenden Knochenerweichungen und ist nur bei heranwachsenden Schildkröten zu beobachten. Bereits bestehende Panzerdeformationen können auch durch regelmäßige Kalziumaufnahme kombiniert mit Vitamin-D3 nicht mehr rückgängig gemacht werden, jedoch können die Mangelerscheinungen behoben werden.
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Osteomalzie. Hiervon spricht man, wenn es zu einer Knochenerweichung in Folge z.B. mangelhafter Kalziumzufuhr oder ungenügender Kalziumaufnahme kommt.
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Sonstige Ursachen können sein: Darmparasiten, Nierenerkrankungen, auch Entzündungen von Blind- und Dickdarm und zu trockene Haltung.
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Erste Anzeichen für eine mögliche Erkältung des Tieres sind leichter Nasenausfluss sowie geschwollene und trübe Augen. Bei diesen Anzeichen ist unverzüglich der schildkrötenerfahrene Tierarzt aufzusuchen. Leichte Krankheitsfälle lassen sich bereits durch eine Erhöhung der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit kurieren, was jedoch wie bereits erwähnt der Tierarzt zu entscheiden hat. Angenehm warme Inhalationsbäder mit Kamillentee oder Nasenduschen helfen die Symptome schneller abklingen zu lassen und sorgen für eine raschere Heilung. Auch sollte die Unterbringung auf zu trockenem oder gar staubigem Substrat vermieden werden, da hierdurch Staubkörner oder andere Fremdkörper eingeatmet und die Erkältung dadurch verschlimmert werden könnte! Bemerkt man bei dem Tier ein ständiges Öffnen des Maules mit einhergehendem pfeifenden Geräusch, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine Lungenentzündung handelt und das Tier ist sofort einem Tierarzt vorzustellen.
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Legenot
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Von Legenot spricht man, wenn eine weibliche Schildkröte Eier ausgebildet hat, sie diese jedoch nicht auf ihre natürliche Weise ablegen kann. Häufig ist das Fehlen eines geeigneten Eiablageplatzes der Auslöser. Bemerkbar macht sich die Legenot, indem das Tier das Gehege abläuft, einen geeigneten Eiablageplatz sucht und tagelang mit den Hinterbeinen an einer Grube scharrt, ohne ihre Eier abzulegen. Abhilfe kann man schaffen, indem man der Schildkröte einen etwa der Länge der Schildkröte entsprechend hohen Eiablagehügel, im möglichst unbewachsenen, sonnigen Bereich des Geheges anlegt.
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Ebenso das Fehlen bestimmter Hormone kann zu einer Legenot führen, hier kann jedoch nur der Tierarzt Abhilfe schaffen.
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Herpes
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Die Infektion mit Herpes ist die häufigste tödlich verlaufende Viruserkrankung bei euröpäischen Landschildkröten. Bekannt ist sie seit etwa Ende der 80-er Jahre. Anzeichen der Erkrankung sind z.B. eitrige Belege im Maul, Appetitlosigkeit, Apathie, Atemnot, Schleimausfluss aus der Nase und Rachen, aber auch neurologische Störungen wie z.B. häufiges Rückwärtsgehen, abnorme Kopfhaltungen und im Kreis laufen. Manche Tiere sterben jedoch auch scheinbar ganz plötzlich ohne zuvor jegliche Symptome gezeigt zu haben.
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Ob eine Herpesvirusinfektion vorliegt, kann derzeit nur über 2 verschiedene Untersuchungsmethoden ermittelt werden:
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Antikörpernachweis im Blut
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Hier wird die Schildkröte mit Hilfe einer Blutentnahme auf Herpesantikörper untersucht, welche sie nach einer eventuellen Ansteckung gegen das Virus gebildet hat. Ein Problem besteht hier jedoch darin, dass die Tiere diese Antikörper zu unterschiedlichen Zeitpunkten bilden können. Die einen bilden die Antikörper bereits 6-8 Wochen nach der Infektion, wo es bei anderen Tieren sogar bis zu einem Jahren dauern kann. Daher ist die empfohlene Quarantänezeit von 1 Jahr bei Neuankömmlingen unbedingt einzuhalten.
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Nachweis durch Zungenabklatsch
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Bei akut erkrankten Tieren, also Tiere die derzeit einen Herpesschub erleiden, ist auch ein Abklatsch der Zunge denkbar, um mögliche Viren festzustellen. Da diese Viren sich jedoch nur während einer akuten Erkrankung des Tieres u.a. auf der Zungenoberfläche ansiedeln, ist dieses Testverfahren bei symptomfreien Tieren sinnlos.
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Es ist ratsam sich eine Notfallapotheke einzurichten, um die Tiere in Notfällen oder an Wochenenden schnellstmöglich verarzten zu können.
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Sie sollte folgendes beinhalten:
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1. Einwegspritzen
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2. Schere
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3. Scharfes Messer
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4. Pinzette
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5. Waage
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6. Badebox
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7. Ernährungssonde
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8. Rotlicht-Strahler
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9. Klebeband/Tape
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10. Wund- und Heilsalbe (Bepanthen)
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11. Jodlösung (Betaisadona)
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12. Kamillentee
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13. Quarantäne-Aquarium
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14. Verbandsmaterial (Mull-Päckchen)
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Benutztes, wiederverwendbares Besteck wird bei uns abgekocht und an der Luft getrocknet. Auf Hygiene sollte man stets achten und sich nach dem Händewaschen die Hände desinfizieren. So infiziert man auch keine gesunden Tiere.
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