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Das beste und hochwertigste Futter für die kleinen Schildkröten wächst auf unbehandelten Naturwiesen. Gänseblümchen, Löwenzahn, Klee, Spitz- und Breitwegerich sowie viele andere Wiesenkräuter sind geeignet. Pflücken Sie Ihre Kräuter bitte nur auf unbehandelten Naturwiesen, die frei von Pestiziden und anderen chemischen Behandlungen sind. Keinesfalls sollten Kräuter vom Straßenrand genommen werden. Salate aus eigenem Gartenanbau können ohne Bedenken verfüttert werden. Gekaufter Salat sollte vor dem Verfüttern sicherheitshalber noch einmal unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Kopfsalat darf aufgrund seiner oftmals auftretenden Unverträglichkeit und seiner starken chemischen Behandlung nicht verfüttert werden. Landschildkröten sind reine Pflanzenfresser, daher dürfen ihnen in jungen wie in späten Jahren unter keinen Umständen Katzenfutter oder andere vergleichbare fleischliche Kost angeboten werden. Landschildkröten können aus pflanzlicher Nahrung alle Eiweiße gewinnen, die sie brauchen. Zusätzliches tierisches Eiweiß nützt der Schildkröte nichts - es schadet ihr!! Denn Schildkröten bilden aus Eiweiß Harnsäure, ein Salz. Bei normalen Mengen an Eiweiß in der Nahrung ist das kein Problem, die Schildkröte scheidet die Harnsäure über die Nieren und die Kloake einfach aus. Sobald jedoch der Gehalt der Harnsäure ein gewisses Maß überschreitet, lagert sich das Salz in den Nieren, im Herzbeutel und in den Gelenken ab. Dieses Krankheitsbild ist unter dem Namen Gicht bekannt und führt bei Landschildkröten unweigerlich zum Tode!
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